Museumspädagogik

Holocaust in Bamberg. Erinnerungskultur?!

Nach der Blüte kommt der schreckliche Tiefpunkt. In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg entwickelt sich in Deutschland ein unheilbringender Antisemitismus. Wie kam es dazu? Und welche Auswirkungen hat er auf die Bamberger Juden?

Die Schüler erfahren, dass es die heute so fern wirkenden Pogrome auch in Bamberg gegeben hat. Inmitten der Stadt und in der verhängnisvollen Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde auch in Bamberg die Synagoge der jüdischen Gemeinde niedergebrannt. Bamberger Juden, die ein paar Jahre zuvor noch ihren festen Platz in der Gesellschaft hatten, wurden zunächst boykottiert und später in die Konzentrationslager deportiert.

Die Themenführung stellt den Bezug der deutschlandweiten Vorgänge zu Bamberg her. Auch im heute so schönen UNESCO Weltkulturerbe nimmt die Geschichte ihren Lauf. Einzelschicksale, Zeitzeugeninterviews und andere Exponate vermitteln Zeitgeschichte und regen zum nachdenken und diskutieren an.

Denn wie geht man heute um mit der dunklen Vergangenheit? Gibt es eine allgemeingültige Regel für Erinnerung, Sensibilisierung und Mahnmal? Und wie entwickelte sich nach all dem eine neue jüdische Gemeinde in Bamberg? Unterscheidet sie sich zu damals?

Altersstufe: 8. bis 12. Klasse
Dauer: ca. 60 Minuten 
Preis: bis 14 Schüler 30 € Pauschale zzgl. 1 € Eintritt  pro Schüler  ab 15 Schüler 2 € zzgl. 1 € Eintritt pro Schüler

Ein Angebot in Zusammenarbeit mit Erlebnis Weltkulturerbe | Bamberg-zum-Anfassen.de.