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Pressemappe zur Ausstellung "Spuren der Weisheit. Welterbestätten in Kambodscha, Nepal und Thailand"

Frauen in einem Fischerdorf

19. März 2010

Seit über zehn Jahren folgt der Bamberger Fotograf Matthias Hoch regelmäßig den Spuren asiatischer Weisheit und hält sie mit der Kamera fest. Er findet sie in der Architektur Jahrtausende alter Tempelanlagen, in der den Alltag durchdringenden Spiritualität der asiatischen Religionen und in den Gesichtern der Menschen.

Für die Ausstellung wurden 50 großformatige Schwarzweißfotografien ausgewählt, die Welterbestätten in Kambodscha, Nepal und Thailand abbilden. Die Bildauswahl reduziert das Welterbe nicht auf seine architektonischen Besonderheiten, sondern zeigt auch Porträts der dort lebenden Menschen, ihren religiösen Alltag und ihre Lebensumstände.

Die Intention
2006 entstand in einem Gespräch zwischen Matthias Hoch und der Direktorin der Bamberger Museen, Dr. Regina Hanemann, die Idee, den Bamberger Bürgern die Welterbestätten Asiens über Fotografien näher zu bringen. Auch die Bamberger leben in einer lebendigen Welterbestadt und die Thematik der Ausstellung hat somit einen Bezug zu ihrem alltäglichen Erleben. Dennoch geben die Fotografien einen Einblick in eine völlig andere Kultur und zeigen kulturelle Gegensätze auf. Auch für Interessierte außerhalb Bamberg hält der Besuch von Stadt und Ausstellung einen anregenden Kontrast bereit.

Die Fotografien
Die Aufnahmen aus Kambodscha spiegeln einerseits die überwältigende Größe und Leere der Ruinen von Angkor Wat, die die Geschichtsträchtigkeit der Khmer-Kultur belegen und zeigen andererseits eine Novizenweihe junger Mönche, die damit beginnen, die alten Tempelanlagen wieder neu zu besiedeln. Aus Thailand schildert der Fotograf die Schönheit der vom Urwald verschlungenen Tempel und die allmorgendliche Nahrungsspende der Gläubigen an buddhistische Mönche. Bilder aus Nepal zeigen hoch über Katmandu aufragende, majestätische Tempelanlagen des Buddhismus und Hinduismus und geben an anderer Stelle Einblick in die Spiritualität der Pilger. Die Schwarzweißfotografien entfalten durch ihre Schlichtheit eine besondere Eindringlichkeit.

Der Fotograf
Bereits im Alter von 13 Jahren erwarb Matthias Hoch (*1973) seine erste Spiegelreflexkamera. 1996 trat er der Lichtwerkstatt Bamberg e.V. bei. 2004 gelang es ihm, sein Hobby zum Beruf zu machen. Seitdem arbeitet er für die Mediengruppe Oberfranken als Pressefotograf. Matthias Hoch fertigt alle Aufnahmen digital und in Farbe. Am PC werden die Fotografien anschließend in Schwarzweißbilder umgewandelt. Er bevorzugt die Schwarzweißfotografie auch im heutigen digitalen Zeitalter, da sie das Objekt auf das Wesentliche reduziere.

Matthias Hoch verbindet seit seinem 15. Lebensjahr die Fotografie mit seiner Leidenschaft fürs Reisen. Nachdem er lange Zeit Europa und Nordafrika bereiste, wandte er sich 1999 Asien zu. Bei Antritt seiner Reisen hat er nichts weiter dabei als seinen Rucksack, Flugtickets, das Visum und die Fotoausrüstung. Vor Ort plant er seine Routen spontan und bewegt sich vor allem mit öffentlichen Verkehrsmitteln und gelegentlich auch zu Fuß. So geht er auf Tuchfühlung mit den Menschen Asiens und ihrem kulturellen Erbe.

 

Pressemappe zur Ausstellung:

Die Pressemappe zur Ausstellung "Spuren der Weisheit" enthält folgende Dateien:

  • Pressemitteilung als Word und PDF-File
  • Bilder in 300 DPI-Auflösung
  • Ein PDF des Ausstellungsflyers

Download der Pressemappe