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Kunst-Snack: Mehr als Gurlitt und Co. - Provenienzforschung in Bamberg

Räderuhr mit Apostelgang, Andreas Utzmüller (zugeschr.), Ende 16 Jh.

23. August 2017, 12.30 Uhr

25 knackige Minuten geistige Nahrung in der Mittagspause

Im Rahmen der Kunstsnack-Führungen der Dombergmuseen gibt Museumsdirektorin Dr. Regina Hanemann einen Einblick in die Provenienzforschung, die sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt hat und vor allem durch die Gurlitt-Sammlung und Filme wie „Monuments Men“ und „Die Dame in Gold“ in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt ist.

Was versteht man eigentlich genau darunter? Was beinhaltet diese Forschung, wer betreibt sie und welche Werke und Sammlungen sind davon betroffen? Wie lassen sich Kunstwerke identifizieren, die ihren Eigentümern unrechtmäßig zwischen 1933 und 1945 entzogen worden sind? Und worin liegt der Unterschied zwischen Raub- und Beutekunst? Diesen Fragen gehen die Museen der Stadt Bamberg vor dem Hintergrund ihrer besonderen Sammlungsgeschichte nach und beschäftigen sich intensiv mit der Provenienzforschung. 2012 startete hierzu ein vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste (Stiftung bürgerlichen Rechts) gefördertes dreijähriges Forschungsprojekt. Ein erster Meilenstein war 2014 der Abschluss des Restitutionsverfahrens zum „Schönbornschen Löwenpokal“ aus der Sammlung Budge. Nach Abschluss des Projektes werden nun weitere Ergebnisse in der Ausstellung SPURENSUHE der Öffentlichkeit vorgestellt.  

Treffpunkt: Kasse Historisches Museum, Domplatz 7, Bamberg

Führung/Eintritt: 7,00 oder Dombergticket. Premiummitglieder des Freundeskreises haben freien Eintritt.
Veranstalter: Freundeskreis der Museen um den Bamberger Dom e.V.