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„Im Fluss der Geschichte“ wird zur Dauerausstellung

Das Modell der alten Bamberger Kettenbrücke. Vorbild für die New Yorker Brooklyn Bridge!

Erfolgreiche Sonderschau ab 16. April 2011 wieder geöffnet  

Gut 33.000 Besucher aus Nah und Fern haben die von der UNESCO ausgezeichnete Ausstellung „Im Fluss der Geschichte . Bambergs Lebensader Regnitz“ während der beiden sechsmonatigen Ausstellungsphasen 2009│2010 im Historischen Museum Bamberg gesehen. Aufgrund der großen Beliebtheit wird sie nun dort ab Frühjahr 2011 in Kooperation mit dem Flussparadies Franken e.V. als Dauerausstellung eingerichtet.

„Wir freuen uns ganz besonders über den hohen Anteil jüngeren Publikums: Über ein Drittel der Besucher waren Kinder und Jugendliche“, so Museumsdirektorin Dr. Regina Hanemann. Vor dem Hintergrund dieses Erfolges wird die „Lebensader Regnitz“ ab 16. April 2011 als ständige Ausstellung zu sehen sein. Als Dauerausstellung erhöht sich zudem die Möglichkeit, mit den Kindergärten und Schulen im Rahmen der museumspädagogischen Programme zusammenzuarbeiten.

Trotz der aktuellen Winterpause bis Mitte April können dennoch in der Zwischenzeit Schulklassen und Gruppen die Ausstellung besuchen bzw. können Führungen gebucht werden (unter Tel.: 0951/87-1142 bzw. E-Mail: museum@stadt.bamberg.de).
„Wir freuen uns aber ebenso darüber und sind dem Deutsche Museum München sehr dankbar dafür, dass es so großzügig ist, uns jenes bedeutende Großmodell der alten Bamberger Kettenbrücke (Vorbild der New Yorker Brooklyn Bridge!) weiter als Leihgabe zur Verfügung zu stellen,“ so Hanemann weiter.

Neben der engen Verknüpfung von Stadt- und Flussgeschichte in Bamberg zeigt die „Lebensader Regnitz“ die Bedeutung des Flusses für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung von Stadt und Region auf und stellt so beispielhaft die Verbindung von Geschichte, Kultur und Natur dar. Hierbei werden die unterschiedlichen Themen wie Brückenbau und Architektur, Ökologie und Archäologie, Schifffahrt und Kanalbau oder Handwerk und Freizeit am Fluss aufgegriffen und in Beziehung gesetzt.

Durch interaktive Elemente regt die Ausstellung zum Mitmachen an und wird durch ein Begleitprogramm ergänzt, das durch Aktionen und Führungen die Ausstellung mit Stadt und Region in Beziehung setzt. Ein besonderes Highlight bleibt dabei der Audio-Guide, der durch eine multimediale GPS-Führung Ausstellung und UNESCO-Welterbestadt verbindet.

Siehe auch hier.