Service

Erinnerungen und Erinnertes gesucht!

Fassade (Ausschnitt) der neuen Synagoge in Bamberg

Die Museen der Stadt Bamberg bitten um Ihre Mithilfe: Aufruf zur Bereitstellung von Gegenständen und Erinnerungsstücken zur Ausstellung „Jüdisches in Bamberg“

Für die Ausstellung „Jüdisches in Bamberg“, die ab Ende November in der Stadtgalerie Bamberg – Villa Dessauer zu sehen sein wird, bitten die Museen der Stadt Bamberg die Bevölkerung um Mithilfe. Gesucht werden Erinnerungen und Erinnertes. „Wir hoffen auf Objekte, Fotografien und vielleicht auch erlebte oder im Familiengedächtnis überlieferte Geschichten“, betont der Kurator der Ausstellung, Dr. des. Timo Saalmann. „Es geht dabei nicht nur um das ‚Dritte Reich’ und die nationalsozialistische Judenverfolgung, sondern auch um die neueste Zeit, um das aktuelle jüdische Leben, wie es heute (wieder) in Bamberg zu finden ist.“

Denn im Rahmen der Ausstellung sollen auch Gegenstände ihren Platz finden, die vielleicht nicht „museumsreif“ erscheinen, aber dennoch sozial- und kulturgeschichtlich interessant sind. Gibt es in Ihrem Haushalt Erinnerungsstücke oder Alltagsgegenstände, die über das deutsch-jüdische Leben in Bamberg (damals wie heute) Auskunft geben oder die in Verbindung zu bestimmten Personen, Familien oder Bräuchen und Gewohnheiten stehen? Auch Liebgewonnenes, das aus einer früheren Heimat mit nach Bamberg gebracht wurde, ist willkommen.

Kontakt: timo.saalmann@stadt.bamberg.de; Tel.: 0951/5190186