Sammlung Ludwig Bamberg

Von A│nsbach bis Z│ürich . Die Manufakturen der Sammlung Ludwig Bamberg

Fliehendes Mädchen, Höchst, Johann Peter Melchior, um 1767, Porzellan, Bemalung mit Aufglasurfarben und Gold

5. Februar - 6. November 2011  

Nachdem in der Sammlung Ludwig 2010 der Blick ganz auf die Manufaktur Meißen gerichtet war und die Erfindung des europäischen Porzellans gefeiert wurde, wird im Jahr 2011 die ganze Bandbreite der Porzellankunst gezeigt. Viele der ausgestellten Kostbarkeiten waren jahrelang nicht mehr öffentlich zu sehen und werden ganz neu präsentiert.

Meißen hatte das Geheimrezept der Porzellanherstellung um jeden Preis bewahren wollen, doch schon wenige Jahre später drangen die Spezialkenntnisse Stück für Stück nach außen und ein wahrer Gründungsboom setzt ein. Man riss sich allerorten um die Porzellankünstler, warb sie ab, lockte sie und drohte ihnen.
Nach und nach entstanden die anderen großen Porzellanmanufakturen wie Nymphenburg und Berlin, Höchst und Fürstenberg, Ludwigsburg und Frankenthal. Auch kleinere Fabriken leisteten Erstaunliches und runden das Bild des europäischen Porzellans im 18. Jahrhundert ab. Fränkische Manufakturen wie Ansbach und Würzburg sind vertreten, daneben äußerst rare Stücke aus Neapel und Venedig, aus Sèvres und Zürich.

Flyer

  • Fliehendes Mädchen, Höchst, Johann Peter Melchior, um 1767, Porzellan, Bemalung mit Aufglasurfarben und Gold
  • Der Stichverkäufer, Höchst, Johann Peter Melchior, um 1770–75, Porzellan, Bemalung mit Aufglasurfarben und Gold
  • Kaffeeservice, Wien, 1784–85, Porzellan, Bemalung mit Aufglasurfarben und Gold
  • Tasse mit Etui, Berlin, 1803–13, Porzellan, Bemalung mit Aufglasurfarben, Reliefgoldauflagen
  • Der Mops, Frankenthal, Johann Wilhelm Lanz (?), um 1755, Porzellan, Bemalung mit Aufglasurfarben