Historisches Museum Bamberg


Museumspädagogische Angebote

Kindergeburtstag im Historischen Museum Bamberg

Einmal edler Ritter sein - viele Spiele und Herumtoben im großen Hof der Alten Hofhaltung gehören auch dazu!

Einmal ein edler Ritter sein!

Rittergeburtstag auf dem Domberg: Dieses Geburtstagsabenteuer entführt Euch in die Welt des Mittelalters. Als tapfere Recken könnt Ihr euren Mut beweisen und die Vorherrschaft auf dem Domberg erlangen.
Ihr erfahrt allerhand Neuigkeiten aus der Zeit der Ritter, tauscht T-Shirt gegen Kettenhemd, übt Euch im Lanzenstechen und im Weitwurf von Pferdeäpfeln. Gemeinsam bastelt Ihr Kronen und fertigt wie die Menschen des Mittelalters ein Seil am Seilerrad.
Diese spannende Zeitreise lässt Euch eintauchen in das ruhmreiche und sagenhafte Leben der Ritter und edlen Fräulein.

 


 

 

Führungen für Schulklassen

Wir bitten Sie, Schulklassenführungen unbedingt anzumelden.
Teilnehmerzahl bis max. Klassenstärke

Information & Anmeldung

Tel   +49 (0) 951.87 1142  |  Verwaltung  |  Mo - Do  9 - 16 Uhr  |  Fr  9 – 12 Uhr
Fax  +49 (0) 951.87 1464

 

!!!  Bitte beachten Sie,  !!!

- dass während aller museumspädagogischen Veranstaltungen Ihre Aufsichtspflicht als Lehrkraft, Erzieherin oder begleitende Person weiterhin bestehen bleibt!

- dass für Führungen / Workshops, die im Zeitraum von drei Tagen vor dem gebuchten Termin storniert bzw. ohne Rücksprache nicht angetreten werden, sämtliche Führungskosten in voller Höhe in Rechnung gestellt werden. Für Stornierungen innerhalb von 14 Tagen bis vier Tagen vor dem gebuchten Termin wird die Hälfte sämtlicher Führungskosten in Rechnung gestellt, jeweils zzgl. Bearbeitungsgebühr und Porto!

 

Angebote zu unseren Ausstellungen

Allgemeine Führung: Jüdisches in Bamberg

Wenn man an Bamberg denkt, dann kommen einem das Alte Rathaus, der Dom, die kleine verwinkelte Altstadt und die 1000 jährige Geschichte in den Sinn. Aber Juden? Nein, die wollen zunächst gar nicht ins Bild passen. Dabei sind die Spuren, die die jüdische Bevölkerung in 1000 Jahren hinterlassen hat, an manchen Orten kaum zu übersehen.
Diese Führung macht aufmerksam auf jüdische Traditionen; Vergessenes und Wiedergefundenes, Altes und Neues und zeichnet ein jüdisches Bild durch die bewegte Geschichte der Stadt.  Die 1000 Jahre werden einmal aus einer ganz anderen, aber nicht weniger spannenden Perspektive erzählt.
Durch die Betrachtung aller Epochen können geschichtliche Zusammenhänge besser verstanden werden: Eine Führung, die sowohl die Grundlagen jüdischer Traditionen als auch einen epochenübergreifenden Überblick über jüdische Geschichte in Bamberg vermittelt.

Altersstufe: 8. bis 12. Klasse
Dauer: ca. 60 Minuten 
Preis: bis 14 Schüler 30 € Pauschale zzgl. 1 € Eintritt  pro Schüler  ab 15 Schüler 2 € zzgl. 1 € Eintritt pro Schüler


Thora-Zeiger, vmtl. Südosteuropa, um 1900, Silber, gegossen, getrieben, gelötet, L 27,5 cm, Historisches Museum Bamberg, Inv. Nr. 1/162

Dreidel und Thorazeiger - Vom jüdischen Alltag und Glauben

Was ist das Judentum überhaupt? Haben jüdische Kinder auch einen Adventskalender? Ist jeden Samstag Schabbat? Und was hat es mit all den Gegenständen in der Vitrine auf sich? Und die wichtigste aller Fragen: Darf ich die Sachen einmal anfassen?

Eine enttäuschende Antwort zu Beginn: Die Gegenstände in der Vitrine dürfen nicht berührt werden. Aber dafür haben wir einige vergleichbare Dinge, welche die Kinder einmal genau unter die Lupe nehmen dürfen. Denn in dieser Führung soll das Judentum im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar werden. Für uns gerade ein Museumsexponat, aber für viele Millionen Juden in der Welt ein ganz normaler Gegenstand.

Gemeinsam mit den Kindern wird eine Erkundungstour durch den jüdischen Glauben, mit Festen und Traditionen, aber auch durch die jüdische Kultur an sich gemacht. Ein kleiner Praxisteil rundet das Programm ab.

 

Altersstufe: 1. bis 6. Klasse (Abgewandelt auch für ältere Schüler zur Wiederholung denkbar)
Dauer: ca. 60 Minuten 
Preis: bis 14 Schüler 30 € Pauschale zzgl. 1 € Eintritt  pro Schüler  ab 15 Schüler 2 € zzgl. 1 € Eintritt pro Schüler


Die Bußpredigt des Johannes Capestrano in Bamberg, Umkreis des Hans Pleydenwurff, Bamberg um 1470/75, Mischtechnik auf Lindenholz, H 152 cm, B 73 cm

Was Ecclesia und Synagoge berichten: Juden im mittelalterlichen Bamberg

Fast keine Führung in Bamberg kommt ohne Kaiser Heinrich II. aus. Mit ihm fängt alles an, sagt man. Aber dass es im 11. Jahrhundert bereits Juden in Bamberg gab, das wird ganz oft gar nicht erst erwähnt.

Die Spuren jüdischen Lebens im mittelalterlichen Bamberg sind aber auch gar nicht so leicht zu finden. In dieser Themenführung wird gemeinsam mit den Schülern Spurensuche betrieben. Was ist aus dem Mittelalter übriggeblieben? Gibt es noch jüdische Häuser? Gibt es archäologische Funde? Und was sagen uns die Schriftquellen?

Die Lebenswelt der jüdischen Bamberger nimmt so nach und nach Formen an. Wo haben sie gelebt? Wie haben sie gearbeitet? Und was führte dazu, dass sie von Nachbarn zu Geächteten wurden?

 

Altersstufe: 5. bis 8. Klasse
Dauer: ca. 60 Minuten 
Preis: bis 14 Schüler 30 € Pauschale zzgl. 1 € Eintritt  pro Schüler  ab 15 Schüler 2 € zzgl. 1 € Eintritt pro Schüler
 


Porträt Betty Goldschmidt (1853–1913), Fr. Bruner, 1885, Öl auf Leinwand, H 123 cm, B 83 cm (Rahmen)

Zwangstaufen = Karriere? Bambergs Blüte im 19. Jahrhundert

Französische Revolution, Industrialisierung, Urbanisierung, die Revolution von 1848 – Ereignisse von enormer Tragweite verändern Europa und neue, bahnbrechende Ideen durchdringen alte Strukturen. Ein spannendes Jahrhundert, auch in Bamberg!

In dieser Zeit erkämpfen sich die jüdischen Bürger eine völlig neue Situation. Sie emanzipieren sich, kommen vom Land in die Stadt und finden einen wichtigen Platz im kulturellen und wirtschaftlichen Leben Bambergs. Schillernde Persönlichkeiten wirken bis in unsere Zeit hinein und glanzvolle Gebäude verschönern das Stadtbild.

Doch diese Blütezeit wird den Juden nicht geschenkt. Harte Arbeit steckt hinter so mancher Geschäftsidee und nicht zu vergessen sind die Zwangstaufen, die viele Juden in Kauf nehmen, um wichtige Ämter bekleiden zu dürfen.
Welche Rolle spielen die Juden in der Stadt? Wie kam es zum furchtbaren Ende dieser Blütezeit? Und kann man überhaupt von Blütezeit sprechen, wenn viele Juden dafür ihren Glauben zumindest auf dem Papier ändern mussten? Eine Führung, die sicherlich nicht ohne Diskussionen auskommt.

Altersstufe: 8. bis 12. Klasse
Dauer: ca. 60 Minuten 
Preis: bis 14 Schüler 30 € Pauschale zzgl. 1 € Eintritt  pro Schüler  ab 15 Schüler 2 € zzgl. 1 € Eintritt pro Schüler


Porträt Mina Barthel (1871-1941) mit Katze, Paul Barthel (1862–1933), zwischen 1922 und 1933, Öl auf Leinwand, H 93 cm, B 78 cm, Historisches Museum Bamberg

Holocaust in Bamberg. Erinnerungskultur?!

Nach der Blüte kommt der schreckliche Tiefpunkt. In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg entwickelt sich in Deutschland ein unheilbringender Antisemitismus. Wie kam es dazu? Und welche Auswirkungen hat er auf die Bamberger Juden?

Die Schüler erfahren, dass es die heute so fern wirkenden Pogrome auch in Bamberg gegeben hat. Inmitten der Stadt und in der verhängnisvollen Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde auch in Bamberg die Synagoge der jüdischen Gemeinde niedergebrannt. Bamberger Juden, die ein paar Jahre zuvor noch ihren festen Platz in der Gesellschaft hatten, wurden zunächst boykottiert und später in die Konzentrationslager deportiert.

Die Themenführung stellt den Bezug der deutschlandweiten Vorgänge zu Bamberg her. Auch im heute so schönen UNESCO Weltkulturerbe nimmt die Geschichte ihren Lauf. Einzelschicksale, Zeitzeugeninterviews und andere Exponate vermitteln Zeitgeschichte und regen zum nachdenken und diskutieren an.

Denn wie geht man heute um mit der dunklen Vergangenheit? Gibt es eine allgemeingültige Regel für Erinnerung, Sensibilisierung und Mahnmal? Und wie entwickelte sich nach all dem eine neue jüdische Gemeinde in Bamberg? Unterscheidet sie sich zu damals?

Altersstufe: 8. bis 12. Klasse
Dauer: ca. 60 Minuten 
Preis: bis 14 Schüler 30 € Pauschale zzgl. 1 € Eintritt  pro Schüler  ab 15 Schüler 2 € zzgl. 1 € Eintritt pro Schüler


  • Erika Löbl, ein jüdisches Mädchen aus Bamberg mit etwa acht Jahren.
  • Erika Löbl, ein jüdisches Mädchen aus Bamberg als Teenager.
  • Wenn Gedanken Worte werden - Erika Löbls Tagebuch

    Im Rahmen der Ausstellung „Jüdisches Bamberg“ in der Stadtgalerie Villa Dessauer bietet die Kulturwerkstatt in Kooperation mit den Museen der Stadt Bamberg Führungen an.

     

    Führungsinhalte

    Ausgangspunkt des interaktiven Führungsangebots sind die Tagebücher des jüdischen Mädchens Erika Löbl aus Bamberg. Die Exponate der Ausstellung werden unter verschiedenen Themenschwerpunkten mit den Ereignissen und Berichten aus den Tagebüchern verbunden und mit der Lebenswirklichkeit von Jugendlichen heute in Beziehung gesetzt. Folgende Themenschwerpunkte stehen im Fokus: Tagebuch, Jüdische Lebenswelt, Heimat, Bürgerliches Wohnen, Flucht und Asyl und Stolpersteine. Nach vorheriger Absprache ist eine Auswahl von  Themenschwerpunkten möglich. 

     

    Themenschwerpunkte

    Tagebuch
    • Thematisierung des Tagebuchs als literarischer Form in unterschiedlicher
    Ausprägung (klassisches Tagebuch, Blog usw.)
    • Herausstellung formaler Besonderheiten von Erika Löbls Tagebuch (z.B.
    Sütterlinschrift, Zeichnungen, Fotos, Telegramme)
    Jüdische Lebenswelt
    • Thematisierung jüdischer Rituale und Feste mit Bezug zum Tagebuch (Einstreuen
    von Zitaten)

    Heimat
    • Thematisierung des Heimatbegriffs, auch vor dem Hintergrund des
    Heimatverlustes, Vergleich damals - heute

    Bürgerliches Wohnen
    • Begriff der Bürgerlichkeit anhand von Familienbeispielen und Objekten beleuchten, der Frage nachgehen, was das bürgerliche Leben ausmacht (Lebensumstände, Reise usw.), Aspekt der Jugendkultur (Kino, Tanzen, usw.) mittels des Tagebuchs ergänzen

    Flucht und Asyl
    • Thematisierung von Flucht und Vertreibung zur Zeit des Nationalsozialismus,
    beispielhaft am Tagebuch von Erika Löbl, Vergleich Damals - Heute
    Stolperstein
    • Thematisierung von Erinnern und Gedenken, Stolpersteine (Idee, Gunther Demnig, wie organisiert man eine Stolpersteinverlegung) als eine Form des Erinnerns darstellen

    Methoden der Vermittlung
    • Interaktive Führung mit praktischen Elementen
    • Kleingruppenarbeit mit Arbeitsaufträgen
    • Praktisch-Kreative Umsetzung der Inhalte

     

    Zielgruppen: Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe (alle Schularten), Jugendliche ab 14 Jahren
    Führungsdauer mit praktischer Umsetzung: 90 Min.
    Preis:  4.- € pro Schüler, zzgl. Eintritt;  bei einer Klassenstärke unter 20 Schülern: Führungspauschale 80.-€, zzgl. Eintritt


    100 Meisterwerke...

     

     

    „Sehen lernen“

    In der Ausstellung „100 Meisterwerke – Von Lucas Cranach über Pieter Breughel bis Otto Modersohn“ des Historischen Museums werden in einzelnen Werkbetrachtungen die Malereigattungen
    1) Stillleben,
    2) Landschaftsmalerei,
    3) Porträt des Barock und
    4) Heiligendarstellung
    den Schülern nahegebracht.
    In der Begegnung mit Originalen sollen Grundbegriffe der Kunstgeschichte geübt werden.

    Altersstufe: ab 7. Klasse
    Dauer: ca. 60 Minuten 
    Preis: bis 14 Schüler 30 € Pauschale zzgl. 1 € Eintritt  pro Schüler  ab 15 Schüler 2 € zzgl. 1 € Eintritt pro Schüler
     


    Von der Romantik bis zur Gründerzeit...

     

     

     

     

    „Bamberg im 19. Jahrhundert“

    In der dialogorientierten Führung erhalten die Schüler Einblicke in die bürgerliche Alltagswelt des 19. Jahrhunderts und erkennen, wie sich die enormen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen jenes Jahrhunderts auf das Leben der Bamberger Bürger auswirkten.
    Der Bezug zur Gegenwart und zur Lebenswelt der Schüler wird hierbei stets transparent gemacht.
    Im Fokus stehen folgende Einzelaspekte:
    - Bamberg wird bayerisch
    - Das bürgerliche Engagement in Bamberg
    - Die romantische Entdeckung des Mittelalters
    - Die Zeit des Biedermeier 
    - Die Revolution von 1848 und die „14 Bamberger Artikel“

     

    Altersstufe: ab 8. Klasse
    Dauer: ca. 60 Minuten 
    Preis: bis 14 Schüler 30 € Pauschale zzgl. 1 € Eintritt  pro Schüler  ab 15 Schüler 2 € zzgl. 1 € Eintritt pro Schüler


  • „Von Angesicht zu Angesicht“ - Portraits im Wandel der Zeit

    Das Historische Museum zeigt in mehreren Räumen Portraits Bamberger Persönlichkeiten aus drei verschiedenen Epochen: der Romantik, der Gründerzeit und dem 20. Jahrhundert.

    Dieses performative Angebot konzentriert sich auf die eigenen Beobachtungen der Schülerinnen und Schüler. Sie stellen zunächst in Gruppenarbeit die Unterschiede der Epochenräume heraus, um dann jeweils anhand eines selbst gewählten Portraits Körperhaltung, Gestik und Mimik der dargestellten Person einübend nachzuvollziehen. In Verbindung mit einer eingehenden Bildbetrachtung findet so eine Annäherung an Personen und Zeiten statt.
    Abschließend geht es ums Ganze: möglichst genau wird die eingeübte Pose mit allen Details durch jede Schülerin, jeden Schüler nachvollzogen und von der Kursleitung fotografiert.

    Die vielfältigen Ergebnisse werden als Foto-CD der Lehrkraft zur Nachbesprechung im Unterricht zugesendet.

    Dauer: 90 Minuten
    geeignet 3. - 12. Jahrgangsstufe, alle Schularten!
    Kosten:
    4.- € pro Schüler, zzgl. Eintritt (bei Klassenstärke unter 20 Schülern:
    Führungspauschale 80.-€ zzgl. Eintritt)

    Ein Angebot in Zusammenarbeit mit der Kulturwerkstatt.


    Im Fluss der Geschichte...

     

     

    Regnitz konkret!

    Einstündige Führung durch die stadt- und kulturgeschichtliche Ausstellung „Im Fluss der Geschichte. Bambergs Lebensader Regnitz“.

    Die Tour für Schulklassen durch die Ausstellung „Im Fluss der Geschichte. Bambergs Lebensader Regnitz“ vermittelt anschaulich die Beziehung zwischen Bamberg und der Regnitz.
    Unter Anleitung können die Schüler die Ausstellung für sich entdecken und erhalten Gelegenheit, sich aktiv Erzählungen und Diskussionen anzuschließen.
    Gerne können die Lehrkräfte gewünschte Inhalte im Vorfeld mit dem Museumspersonal abstimmen.

    Folgende Schwerpunkte sind wählbar:
    a) Bamberg im Wandel
    b) Brücken und Brunnen
    c) Vergnügen am Fluss / Berufe am Wasser
    d) Schifffahrt und Kanal
    e) Tiere und Pflanzen

    geeignet für alle Jahrgangsstufen
    Dauer:
     ca. 60 Minuten 
    Preis: bis 14 Schüler 30 € Pauschale zzgl. 1 € Eintritt  pro Schüler  ab 15 Schüler 2 € zzgl. 1 € Eintritt pro Schüler
     


    „Was(s)erleben“

    Was braucht der Mensch zum Leben? Eine Regnitz!
    Wie half die Regnitz den Menschen, ihre Grundbedürfnisse nach Wasser, Nahrung, Energie, Transport und Hygiene zu stillen?
    Das Programm beginnt mit einem Rundgang durch die Bamberger Innenstadt, bei dem die Kinder unter Anleitung die Zusammenhänge zwischen Stadt- und Flussentwicklung am gut erhaltenen Stadtbild der Welterbestadt entdecken.
    Anschließend werden bei einer Führung durch die Ausstellung „Im Fluss der Geschichte. Bambergs Lebensader Regnitz“ die Hintergründe erforscht.
    Zum Schluss bleibt Zeit für einen Workshop, bei dem die Kinder gemeinsam - wie vor 100 Jahren die Bamberger Seiler am Ufer der Regnitz – ein Springseil schlagen, das die Gruppe anschließend mit nach Hause nehmen kann.

    Dauer: 90 Minuten
    geeignet 1. – 5. Jahrgangsstufe 
    Kosten:
    4.- € pro Schüler, inkl. Eintritt (bei Klassenstärke unter 20 Schülern: Führungspauschale 80.-€)

    Ein Angebot unseres Partners AGIL.

     


    „Stadt – Land – Fluss“

    Die Ausstellung „Im Fluss der Geschichte. Bambergs Lebensader Regnitz“ greift in einzelnen Themenräumen Aspekte aus dem Bereich Stadt- und Flussentwicklung auf.
    Das Programm beinhaltet einen Gang durch die Ausstellung, bei dem einzelne Schwerpunkte und Fragestellungen von den Schülern interaktiv erarbeitet werden. Die Kinder setzen sich hierbei intensiv mit historischem Kartenmaterial und Stadtansichten sowie einzelnen historischen Objekten auseinander.

    Folgende Schwerpunkte sind wählbar:
    a) Bamberg im Wandel
    b) Brücken und Brunnen
    c) Vergnügen am Fluss / Berufe am Wasser
    d) Schifffahrt und Kanal
    e) Tiere und Pflanzen

    Dauer: 90 Minuten
    geeignet 1. – 8. Jahrgangsstufe
    Kosten:
    4.- € pro Schüler, inkl. Eintritt (bei Klassenstärke unter 20 Schülern: Führungspauschale 80.-€)


    Kumpf & Co. ...

     

     

     

     

    „Am Anfang war das Feuer...“

    Eine Reise in die Steinzeit

    Auf einer „Reise in die Steinzeit“ können die Schüler Lebensweise, Techniken und Werkzeuggebrauch des steinzeitlichen Menschen kennen lernen.
    1. „Zeitseil“: Die Schüler erarbeiten am „Zeitseil“ die zeitliche Abgrenzung der behandelten Menschheitsepoche. Deutlich werden die Gemeinsamkeiten und die wesentlichen Unterschiede zum heutigen Menschen. Zur Methode der archäologischen Arbeitsweise dient der Blick in den „Steinzeitkorb“.
    2. Feuerherstellung: An dieser Station können die Schüler die Feuererzeugung mit dem Feuerbohrer üben und lernen das „Pyritfeuerzeug“ kennen.
    3. Arbeit mit der Feuersteinklinge: Um den Gebrauch mit Feuersteinklingen zu üben, versuchen Schüler, einen Apfel zu schälen und zu zerlegen.
    4. Schmuck: Auf Baststränge fädeln die Schüler im archäologischen Fundgut häufig nachgewiesene Muscheln als Armband auf und können dieses natürlich mit nach Hause nehmen.
    5. Jagd: Die Schüler üben den Gebrauch der Atlatl. Dieser Wurfspeer gilt als eine der ersten von Menschen entwickelten Jagdwaffen.

    Dauer: 90 – 120 Minuten
    Jahrgang: ab 3. Klasse
    Kosten: 4.- € pro Schüler, inkl. Eintritt (bei Klassenstärke unter 20 Schülern: Führungspauschale 80.-€)

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    „Die Kelten kommen!“

    Auftritt des Referenten / der Referentin als Kelte / Keltin

    1. Die keltische Welt: Die zeitliche und räumliche Eingrenzung erfolgt mittels einer einfachen Landkarte. Der „Kelte“ erzählt von seinem Leben anhand von Tracht und mitgebrachten Gebrauchsgegenständen. Ein Text aus Caesars „De bello gallico“ wird vorgelesen. Die Schüler präparieren sich mit Kalkmilch Haarsträhnen und legen Kriegsbemalung an.
    2. Textilherstellung: Wir färben mit Pflanzenfarbe Wolle, führen die Handspindel vor und erklären die Rekonstruktion der spätkeltischen Tracht.
    3. Metall verändert die Welt: Am Beispiel eines Erzbrockens wird deutlich, wie die Metallverarbeitung mit ihren vielen Arbeitsprozessen die kulturelle Entwicklung des Menschen beeinflusst hat.
    4. Schmuck: Die Schüler tordieren aus Metalldrähten einen Fingerring und gießen in einer Specksteinform ein Schmuckstück.
    5. Zaubertrank: Gemeinsam wird ein Zaubertrank – natürlich der, der schlau macht – zubereitet und probiert.

    Dauer: 90 – 120 Minuten
    Jahrgang: ab 3. Klasse
    Kosten:  4.- € pro Schüler, inkl. Eintritt (bei Klassenstärke unter 20 Schülern: Führungspauschale 80.-€)

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