Historisches Museum Bamberg


Von der Romantik bis zur Gründerzeit │ Bürgerkultur im 19. Jahrhundert in Bamberg

Emil Schmidt (1852-1891): Neapolitanischer Fischerknabe. Porzellanmalerei. Kopie nach dem 1869 entstandenen Original von Gustav Carl Ludwig Richter (1823-1884)

8. April bis 5. November 2017

Die Schausammlung zeigt Malerei, Grafik und Kunsthandwerk aus dem Zeitraum von der Romantik bis zur Gründerzeit. Auf einer Fläche von ca. 350 qm werden das bürgerliche Engagement und der damit verbundene Aufbruch nach der Säkularisationszeit thematisiert.

Porträts zeigen bedeutende Persönlichkeiten aus dem Bamberger Bürgertum.  Von überregionaler Bedeutung sind die zusammengetragenen Objekte zum Wirken des Schmidt'schen Porzellanmalerinstituts in Bamberg. Es sind wertvolle Service und Einzelstücke nach Vorlagen meisterlicher Malerkunst von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert. Möbel, Musikinstrumente, Gefäße, Geräte, Textilien und Schmuck aus der Zeit des Biedermeier runden das Bild ab.
Ein weiterer Raum zur Bürgerkultur des 20. Jahrhunderts widmet sich der Bamberger Familie Deis und der von ihr eingerichteten Museumsstiftung.

 

 

 

  • Der Brautschmuck der Louise Schreiner, geb. Wolf. Goldblech, Türkise, Perlen, 1848
  • Blick in die Ausstellung: Biedermeierzimmer
  • Johann Langhammer (1810-1895): Eingeschlafen. Porzellanmalerei, nach 1880
  • Türgriff: „Apfelweibla“, Eisen 1720-1730
  • Carl Mattenheimer (1791-1853), Bildnis des Knaben Wilhelm Muß (1830-1837), Öl/Lw, 1837. Das Porträt zeigt den Buben kurz vor seinem Tod, umgeben von seinem Hund und Lieblingsspielzeug.

MUSEEN  DER  STADT  BAMBERG │ Historisches  Museum  Bamberg
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Am 30.4. wegen des Weltkulturerbelaufs geschlossen.
Ostermontag, Pfingstmontag, 14.8., 2.10., 30.10. geöffnet