Historisches Museum Bamberg


24. Juli freier Eintritt für Jakob, James und Jacques!

Sonderaktion zum Jakobitag im Historischen Museum Bamberg

Zum Festtag des heiligen Jakobus des Älteren - eigentlich Montag der 25. Juli - bietet das Historische Museum Bamberg für alle Träger eines „Jakob“-Namens anlässlich der aktuellen Ausstellungen rund um den Jakobsweg bereits am Sonntag, den 24. Juli, eine besondere Aktion: Alle, die den „Jakob“ in ihrem Namen tragen, haben freien Eintritt! Dabei ist jeder Jakob, jeder Jacques, aber auch jeder James (so der Name des Heiligen im Englischen) herzlich eingeladen, sich die Ausstellungen „,Jacobs Brüder’. Vom Pilgern“ und „Caminobscura. Spanische Pilgerwege in Fotografien der Camera obscura“ anzusehen.

Die beiden aktuellen Ausstellungen des Historischen Museums Bamberg greifen in dieser Saison das Thema Pilgern auf dem Jakobsweg auf. Die spannende Geschichte und Entwicklung der Pilgerreise zum Grab des heiligen Apostels Jakobus im spanischen Santiago de Compostela vom ausgehenden Mittelalter bis zur Gegenwart veranschaulicht die Ausstellung „,Jacobs Brüder’. Vom Pilgern“. Anhand von kunst- und kulturhistorischen Exponaten wird sowohl die Darstellung des Pilgerheiligen in der Kunst erklärt als auch Einblick in den beschwerlichen Alltag der Pilger möglich. In der thematisch direkt anschließenden Fotoausstellung „Caminobscura. Spanische Pilgerwege in Fotografien der Camera obscura“ wird ein etwas anderer Blick auf den Jakobsweg und vor allem die Landschaft links und rechts des Weges geboten. Die beiden Fotografen Günter Derleth und Sven Nieder haben unabhängig voneinander unterschiedliche Abschnitte des Jakobsweges in Spanien fotografiert und präsentieren ihre auf magische Weise miteinander korrespondierenden großformatigen Bilder.

Der Festtag des heiligen Apostels Jakobus des Älteren, dessen Grab im spanischen Santiago de Compostela seit dem Mittelalter Millionen von Gläubigen angezogen hat und immer noch anzieht, ist der 25. Juli. Fällt dieser Tag auf einen Sonntag, wird in Santiago de Compostela ein „Heiliges Jahr“ begangen, so zuletzt im Jahr 2010. Für die bäuerliche Bevölkerung hatte der Jakobitag eine besondere Bedeutung, da an diesem Datum traditionell die Erntezeit begann. Die ersten geernteten Äpfel der Saison wurden daher auch Jakobsäpfel genannt.